Immobilien-Fonds sind eigentlich Investment-Fonds, die es Kapital-Anlegern ermöglichen, sich mit verhältnismässig kleinen Beträgen an Immobilien zu beteiligen. Man unterscheidet zwischen drei Arten der Immobilienfonds:
- offene Immobilienfonds,
Bei einem offenen Immobilienfonds handelt es sich um Grundstückssondervermögen mit mind. 15 Grundstücken, das von einer Kapitalanlage-Gesellschaft betreut wird. Kapitalanlagengesellschaften werden kurz auch als “KAG” bezeichnet.
- geschlossene Immobilienfonds,
Hierbei kann in der Regel, anders als bei Investment-Fonds, nur im Platzierungs-Zeitraum investiert werden. Nach diesem Zeitraum wird der Fonds geschlossen. Der Käufer eines Anteils an einem geschlossenen Fonds wird Unternehmer mit allen Chancen und Risiken.
- und Spezial-Immobilienfonds,
Immobilien-Spezialfonds werden durch eine Kapitalanlage-Gesellschaft im eigenen Namen auf Rechnung der Anleger aufgelegt und verwaltet. Eine Kapitalanlage-Gesellschaft (KAG) hat den Status eines Kredit-Institutes und untersteht daher der Kontrolle der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht, kurz auch als “BaFin” beteichnet.
Im folgendem haben wir für Sie einige wichtige bzw. wissenswerte Informationen zu diesem Thema kurz zusammengefasst.
In welchen Fondsarten sollte man am besten investieren? Fondspolicen sind langfristige Spar-Programme. Laut Statistik können die besten Renditen über einen langen Zeitraum mit Aktien-Fonds erzielt werden. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, wenn Sie eine Fondspolice abschliessen möchten, eine Anlage in Aktienfonds zu bevorzugen.
Die Fonds können Sie jederzeit wechseln. Bei einigen Anbietern können Sie Ihre Fonds kostenlos und auch jederzeit wechseln. Andere Anbieter können hierfür eine Gebühr verlangen und es ist nur einmal pro Jahr möglich.
Falls Ihr gewählter Fonds zum Beispiel über einige Jahre hin nur langsam vor sich hin dümpelt, sollten Sie das ganze eher als Chance betrachten, denn falls die Fonds-Anteile über einen langen Zeitraum im Keller sind, kaufen Sie diese schliesslich jeden Monat sehr günstig ein.
Personen, die in eine Fondspolice sparen, zahlen die Beiträge dafür meistens von ihrem Konto. Hierbei gibt es einen Nachteil, und zwar, dass diese Beträge bereits versteuert werden mussten. Dies kann aber auch anders gemacht werden, und die Lösung lautet Gehaltsumwandlung.
Mit Hilfe einer Gehalts-Umwandlung wird Ihre Fonds-Police nicht vom Konto, sondern direkt von Ihrem Gehalt bzw. Lohn aus bespart. Diese Form der Alters-Vorsorge wird aus diesem Grund als Direktversicherung bezeichnet. Hierdurch muss man nicht mehr sein gesammtes Einkommen versteuern, denn der Beitrag der Fondspolice wird nur noch mit einer geringeren Pauschal-Steuer belastet. Wird die Direkt-Versicherung aus Sonder-Zahlungen beglichen, so sparen Sie und Ihr Arbeit-.Geber zusätzlich Sozialversicherungs-Beiträge.
Im folgendem haben wir für Sie die Arten der Fonds nach unterschiedlichen Kriterien kurz zusammengefasst:
- Arten offener Fonds
- Aktienfonds
- Rentenfonds
- Mischfonds
- Geldmarktfonds
- Offene Immobilienfonds
Weitere Arten offener Fonds
- Garantiefonds
- AS-Fonds
- Indexfonds
- Laufzeitfonds
- Multi Manager Fonds
- Spezialfonds Fonds für Institutionelle Anleger
Eine weitere Möglichkeit, Investment-Fonds zu kategorisieren ist, sie nach Dauer der Anlage zu sortieren:
- kurzfristige Fonds
- mittelfristige Fonds
- langfristige Fonds
Falls ein Fonds eine Börsen-Zulassung hat, dann besitzen die Fondsanteile eine grössere Fungibilität. Dies bedeutet, dass man sie leichter kaufen und verkaufen kann. Dem Erwerber wird von der Börse ein Verkäufer zugeordnet. Bei privat plazierten Fonds kann man Anteile nur von der Investment-Gesellschaft kaufen oder verkaufen. Ein direkter Verkauf von Anteilen an eine andere Person ist meistens nicht möglich.