Schaut man sich die Statistiken an, stellt man fest, dass die Zahl der angemeldeten Verbraucherinsolvenzen von Jahr zu Jahr steigt. Schuld daran ist nicht nur die nach wie vor hohe Zahl von Arbeitslosen, sondern auch die teils extrem niedrigen Löhne und die Verfügbarkeit von Finanzierungen als Barkredit.
Nun gibt niemand den Banken die Schuld, die für die Arbeitnehmer den Weg zum Barkredit in den letzten Jahren deutlich vereinfacht haben. Das Problem beim Barkredit ist nur, dass viele Familien dadurch die Übersicht verlieren, welcher Anteil am wirtschaftlichen Budget der Familien für Ratenzahlungen aufgebracht werden muss. Viele Familien sind hoch verschuldet und versuchen ein Loch zu stopfen, indem sie mit einem Barkredit ein anderes aufreißen.
Am Ende führt dieser Weg viel zu oft in eine Schuldenfalle, aus der sie ohne fremde Hilfe nicht mehr herauskommen. Der einfache Weg zum Barkredit ist aber auch zu verlockend, wenn man ein neues Auto möchte oder der alte Fernseher den Geist aufgegeben hat und es gerade ein Sonderangebot für LCD-Fernseher mit Kinofeeling gibt. Was für die Wirtschaft gut ist, weil es die Nachfrage und damit die Umsätze steigert, endet für viele Familien in einer finanziellen Katastrophe, wenn nicht genau geschaut wird, ob man sich den Kredit langfristig auch wirklich leisten kann.
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